Über mich
Ich begleite Sie mit Freude, respektiere Sie mit allem, was Sie mitbringen und bin bereit, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben.
Kennen Sie das auch, diese Sehnsucht nach einem Leben in Balance, nach einem Leben, in dem Sie sich selbst und das, was sich in Ihrem Leben zeigt, freundlich akzeptieren können?
meine erfahrungen & entdeckungen als Krankenschwester
Ich bin seit 40 Jahren und bis heute leidenschaftlich gerne als Krankenschwester in einer Klinik mit dem Schwerpunkt Orthopädie (und zuvor im Bereich Rheumatologie) tätig. In diesem Zusammenhang habe ich sehr viele Menschen mit Schmerzen am Bewegungsapparat erlebt und begleitet.
Mein Verständnis von Krankheit und Gesundheit hat sich dadurch verändert und entwickelt, meine Sicht ist insgesamt ganzheitlicher geworden. Dazu gehört beispielsweise die Erkenntnis, dass Heilung oft nicht in erster Linie von aussen kommt, sondern im Inneren beginnt. Wobei es selbstverständlich ist, dass u.a. Wunden verbunden, Brüche geschient und erkrankte Organe operiert werden müssen.
Mein Blick geht heute darüber hinaus: was brauchen Menschen noch, um zu gesunden?
Mein persönlicher Weg zur Feldenkraispädagogik
In der Klinik, in der ich beschäftigt bin, traf ich nach Jahren eine Mitarbeiterin wieder und stellte fest, dass sie sich sehr verändert hatte. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung hatten sich verändert. Sie strahlte mehr Selbstbewusstsein, Sicherheit und Ruhe aus. Ein längeres Gespräch folgte und sie berichtete mir von ihrer Ausbildung zur Feldenkraispädagogin. Soweit, so gut.
Einige Wochen später bot sie für Mitarbeiter einen Feldenkraiskurs in unserer Klinik an. Ich war dabei und wurde überrascht. Solche Bewegungen hatte ich in meinem Leben noch nie gemacht. Immer wieder wurde darauf hingewiesen, die angeleiteten Bewegungen klein und langsam auszuführen, um die Bewegung zu spüren, zu fühlen. Langsamkeit und Achtsamkeit waren angesagt. Viele Pausen wurden zwischen den Bewegungen gemacht um Veränderungen im Körper zu beobachten/zu spüren. Bewegung brachte ich bis zu diesem Zeitpunkt immer mit Sport, Leistung, Training, also höher, weiter, besser in Zusammenhang. Es ging in diesem Kurs jedoch nie um Leistung oder darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Es ging darum, sich wohl zu fühlen und den eigenen Körper während der Bewegungen und in den Pausen zu beobachten und zu spüren.
Nach den Feldenkrais-Abenden fühlte ich mich manchmal etwas irritiert, aber immer gut. Ich wurde angeleitet, Bewegung zu fühlen und musste das Fühlen erstmal lernen.
Jede Stunde begann mit einem Körper-Scanning, um zur Ruhe zu kommen und die Aufmerksamkeit auf den Körper und die Atmung zu lenken. Danach wurden die Bewegungen angeleitet und das immer zu einem bestimmten Thema, so z. B. zur Wirbelsäule, den Schultern oder dem Becken. Jede Stunde war anders. Die Feldenkrais-Bewegungen taten mir gut.
Ich fand das alles so spannend und interessant, dass ich mich entschied, diese Methode selbst zu erlernen. Die berufsbegleitende Ausbildung umfasste 800 Unterrichtsstunden und war auf vier Jahre verteilt. Theoretisches Wissen wurde vermittelt und ebenso viele Praxiserfahrungen wurden gemacht.
Während der Ausbildung und darüber hinaus hat mich vor allen Dingen die Reise in meinen eigenen Körper beschäftigt und geprägt. Über die Arbeit mit den einfachen, leichten und wenig anstrengenden Bewegungen habe ich eine Alternative zu Eile, Hast und körperlicher Anstrengung erlernt.
In der Feldenkrais-Methode gibt es kein „richtig“ und kein „falsch“.
Das war ein „Befreiungsschlag“ für mich. Körperliche Beschwerden, z.B. in der Halswirbelsäule, den Schultern und im unteren Rücken waren nach einem Ausbildungswochenende fast immer verschwunden.
Ich machte die wichtige Erfahrung, dass es eine Wechselwirkung zwischen Körper und Geist gibt. Wenn der Körper wieder lernt, weich und leicht zu sein, ist auch der Geist weich und leicht. Ein Mensch, der denkt, das Leben ist schön und leicht, bewegt sich anders als ein Mensch, der denkt, das Leben ist hart und schwer,
Das Wahrnehmen/Erfühlen/Erkunden meiner körperlichen Bewegungen hat sich inzwischen auf viele Lebensbereiche übertragen. Ich beobachte und spüre viele Dinge nicht nur in meinem Körper, sondern auch in meinem Umfeld und achte darauf, dass es mir gut geht. Bei der Feldenkrais-Methode geht es nicht um Leistung und doch habe ich festgestellt, dass es eine große Leistung ist, alle aufkommenden Gefühle zuzulassen, zu verarbeiten und zu meinem Besten zu wenden.
Das hat die „Körperarbeit“ nach Feldenkrais mit mir gemacht. Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar.
der ort: mitten in der natur
Hier stehe ich vor unserem Haus. Vielleicht ist sichtbar, wie sehr ich die Natur liebe in ihrer Farbigkeit und Fülle, wie gerne ich mich mit Lebendigkeit umgebe.
Stille spielt aber ebenfalls eine große Rolle, weil sie mir achtsames Sein mit mir selbst ermöglicht.